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Schnelle Down- und Uploadraten, stabile Verbindungen, hochauflösendes Streaming und Cloud-Gaming ohne Ruckeln – ein Glasfaseranschluss macht all dies möglich. Auch wenn derzeit noch nicht alle Verbraucher in den Genuss des Highspeed-Internets kommen, nimmt die Verfügbarkeit von Glasfaser in Deutschland kontinuierlich zu. Mehr zum Thema erfahren Sie auf dieser Seite.

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Glasfaser-Internet: Darum wechseln

Anders als Verbindungen wie Kabel und DSL, welche elektrische Signale in einem Kupferkabel übertragen, setzt ein Glasfaseranschluss auf die Datenübermittlung mithilfe optischer Lichtsignale. Daher wird oft von einer Übertragung nahezu in Lichtgeschwindigkeit gesprochen. Ein Glasfaserkabel setzt sich aus mehreren Glasfasern zusammen. Jede Glasfaser besteht aus 4 Schichten: Kern, Mantel, Schutzbeschichtung und äußere Hülle. Zur Datenübertragung werden Photonen durch den Kern der Glasfasern geleitet. Der umliegende Mantel reflektiert die Signale. Auch bei großen Entfernungen treten so nur geringe Signalverluste auf.

Während DSL- und Kabelverbindungen eine gewisse Anfälligkeit für elektromagnetische Störungen aufweisen, laufen Glasfaserkabel beinahe störungsfrei. Zudem punktet die Technik mit geringen Reaktionszeiten.

Bei Glasfaser-Internet sind 4 verschiedene Anschlussarten möglich:

  • FTTH (Fibre To The Home – reicht bis zur Anschlussdose in der Wohnung)
  • FTTB (Fibre To The Building – reicht bis zum Hausübergabepunkt, etwa in den Keller)
  • FTTC (Fibre To The Curb – reicht bis zum Kabelverzweiger, einem meist grauen Kasten am Straßenrand, und entspricht einem VDSL-Anschluss)
  • FTTN (Fibre To The Node – reicht bis zur Vermittlungsstelle des Providers)

Am schnellsten sind die Varianten FTTH und FTTB. Hier sind keine (FTTH) bzw. nur kurze Distanzen (FTTB) mit einem Kupferkabel zu überbrücken.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland

Nach einer Schätzung des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) belief sich die Zahl der aktiven oder verfügbaren Glasfaseranschlüsse (FTTH und FTTB) in Deutschland Ende 2022 auf 12,3 Millionen. Im Vergleich zu 2021 (8,5 Millionen) entspricht das einem Zuwachs von fast 45 %.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland nimmt also Fahrt auf – auch dank staatlicher Förderprogramme. Hiervon profitieren ebenso ländliche Gebiete, sodass sich Glasfaseranschlüsse nicht nur auf die Metropolen und Städte beschränken. Die Politik hat erkannt, dass Highspeed-Internet ein Schlüsselfaktor für Innovation und Wohlstand ist. Auch in Zukunft wird der Ausbau des Netzes daher kontinuierlich voranschreiten. Sollte an Ihrem Wunschstandort momentan noch kein Glasfaseranschluss möglich sein, könnte sich das schon bald ändern.

Dabei ermöglichen moderne und minimalinvasive Verfahren einen schnellen Ausbau des Glasfasernetzes. Anders als beim konventionellen Tiefbau werden Glasfaserkabel heute in geringer Tiefe verlegt und dazu meist keine tiefen Schächte ausgehoben. Oftmals werden flache Gräben in den Untergrund gefräst und die Kabel dort eingelassen oder per Spülbohrverfahren unter dem Gehweg verlegt. Auf privaten Grundstücken kommen schonende unterirdische Verfahren wie Erdraketen zum Einsatz. Das macht Grabungen unnötig, sodass Ihr Garten und Ihre Einfahrt bei der Installation eines Glasfaseranschlusses intakt bleiben. Soll die Glasfaserverbindung bis ins Haus hinein reichen (FTTH und FTTB), ist lediglich eine kleine Bohrung in der Hauswand erforderlich.

Glasfaser-Anbieter im Überblick

Die Verfügbarkeit eines Glasfaseranschlusses ist abhängig von Ihrer konkreten Adresse. Je nach Standort stehen u. a. folgende Glasfaser-Provider zur Auswahl:

Während die überregional tätigen Provider Glasfaser bundesweit ausbauen, konzentrieren sich die Deutsche Glasfaser sowie EWE, M-net und NetCologne auf regionale Vorhaben.

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Glasfaser-Verträge im Vergleich: So finden Sie einen günstigen Tarif

Möchten Sie einen Glasfaseranschluss für Ihr Zuhause, nutzen Sie einfach den Vergleichsrechner auf heim-und-immobilie.de. Das Online-Tool ermittelt innerhalb von Sekunden, welcher Anbieter für Ihre Adresse einen Glasfaseranschluss zur Verfügung stellt. Zudem zeigt Ihnen der Rechner für einen umfassenden Vergleich der Glasfasertarife vertraglich relevante Konditionen transparent an. So gehen Sie vor:

Schritt 1: Adressdaten angeben

Um die Glasfaser-Verfügbarkeit zu prüfen, benötigt der Rechner zunächst Ihre Adresse. Geben Sie unbedingt zusätzlich zur Postleitzahl auch die Straße und Hausnummer an. Die Versorgungslage kann innerhalb von Kommunen stark schwanken – nur so erhalten Sie ein aussagekräftiges Ergebnis.

Schritt 2: Individuelle Vorgaben und Filter festlegen

Anschließend fragt der Rechner verschiedene Kriterien ab – beispielsweise, ob Sie lediglich Internet oder auch ein zusätzliches TV-Paket benötigen, ein Junge-Leute-Tarif für Sie infrage kommt oder ob bereits ein Internet-Vertrag besteht. Darüber hinaus erhalten Sie die Möglichkeit, individuelle Filteroptionen festzulegen. Setzen Sie hier beim Punkt Anschlussart ein Häkchen bei Glasfaser. Bei Bedarf nehmen Sie weitere Anpassungen vor und legen u. a. die Mindestgeschwindigkeit (von 50 bis 1.000 MBit/s) oder die maximale Vertragslaufzeit fest.

Schritt 3: Angebote vergleichen und neuen Anbieter beauftragen

Der Vergleichsrechner zeigt Ihnen nun alle darin verfügbaren Glasfasertarife an. Auf Wunsch können Sie dabei Merkmale, wie etwa die Geschwindigkeit oder die monatlichen Gebühren, als Vergleichskriterium heranziehen. Prüfen Sie bei der Wahl des passenden Anbieters nicht nur den Preis, sondern auch weitere Vertragsdetails wie u. a. die enthaltene Hardware, mögliche Anschlussgebühren sowie die Vertragslaufzeit. Ihren Wunsch-Anbieter beauftragen Sie unkompliziert online. Dieser setzt sich dann innerhalb kurzer Zeit mit Ihnen in Verbindung und übernimmt für Sie in der Regel auch Wechselmodalitäten wie etwa die Kündigung beim Vorversorger.

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Häufige Fragen und Antworten kurz erklärt

Bei der Neuinstallation eines Glasfaseranschlusses an Ihrer Adresse müssen Sie häufig mit mehreren Tausend Euro rechnen. Deutlich weniger zahlen Sie, wenn der Glasfaseranschluss im Rahmen einer Nachfragebündelung realisiert wird. Plant ein Provider für Ihre Adresse die Versorgung mit Glasfaser, können Sie einen Vorvertrag abschließen. Haben sich bei der Vorvermarktung genügend Interessenten gefunden, beginnt der Ausbau des Glasfaser-Netzes und Ihr Vertrag tritt in Kraft. Im Rahmen der Nachfragebündelung profitieren Sie häufig von geringeren Kosten und günstigen Tarifen. Unter Umständen stellt Ihnen der Anbieter den Glasfaseranschluss sogar kostenfrei zur Verfügung.

Damit Sie Glasfaser-Internet nutzen können, ist es zunächst erforderlich, die optischen Signale des Glasfaser-Kabels in verwertbare elektrische Signale umzuwandeln. Dazu benötigen Sie ein Glasfaser-Modem, das an den WLAN-Router angeschlossen wird, oder – besser noch – einen Glasfaser-Router, der bereits über ein integriertes Glasfaser-Modem verfügt. Viele Provider bieten Ihnen ergänzend zum Glasfasertarif auch die passende Hardware an. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass das Gerät die hohen Bandbreiten des Glasfaseranschlusses bewerkstelligen kann.

Auch, wenn für Sie derzeit kein Anschluss an das Glasfasernetz möglich ist, müssen Sie nicht auf schnelles Internet verzichten. Mit DSL erzielen Sie eine Übertragungsrate von bis zu 250 MBit/s. Kabel-Internet liefert ebenso wie Glasfaser bis zu 1.000 MBit/s. Die Geschwindigkeit von LTE, welches über das Mobilfunknetz realisiert wird, beläuft sich auf bis zu 500 MBit/s.

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