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Mit dem Zinsrechner für Darlehen zur Immobilienfinanzierung finden Sie heraus, wie viel Ihr Immobiliendarlehen insgesamt kosten wird. Geben Sie einfach die gewünschte Darlehenshöhe, den Tilgungssatz, den Sollzinssatz und die Dauer der gewünschten Sollzinsbindung ein. Der Zinsrechner erstellt Ihnen einen Tilgungsplan und informiert Sie über die Höhe der gesamten Zinszahlungen. heim-und-immobilie.de erklärt Ihnen, wie der Tilgungsrechner funktioniert.

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Mit dem Zinsrechner Darlehen verstehen und vergleichen

Der Zinsrechner gibt Ihnen Auskunft, wie hoch der Effektivzins ausfällt und die Restschuld nach Ablauf der Sollzinsbindung (Zinsbindungsfrist) sein wird, wie lange die vollständige Rückzahlung Ihres gewünschten Darlehens dauern wird, wie hoch die monatlichen Raten für Zins und Tilgung ausfallen und wieviel Zinsen Sie bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehensbetrages insgesamt bezahlt haben werden. Geben Sie dafür einfach die erforderlichen Informationen zum gewünschten Darlehensbetrag, dem gewünschten Tilgungssatz sowie der Dauer und Höhe der Sollzinsbindung ein. Sehen Sie in Ihrem Darlehensvertrag Sondertilgungen vor, können Sie mit dem Zinsrechner feststellen, um wie viel Monate sich die Rückzahlungsdauer verkürzen würde.

Schon bevor Sie einen Vertrag für einen Kredit unterzeichnen, leistet ein Zinsrechner gute Dienste: Nutzen Sie ihn etwa, um das geeignete Darlehen zur Immobilienfinanzierung zu finden und sich zwischen verschiedenen Angeboten und Darlehensarten zu entscheiden. Auch bei der Anschlussfinanzierung oder einer möglichen Umschuldung Ihres Darlehens kann der Zinsrechner Sie unterstützen.

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Begriffe in Zinsrechnern für Darlehen – kurz erklärt

Für die Berechnung muss der Zinsrechner Ihr Darlehen mitsamt seinen Konditionen so genau wie möglich kennen. Daher benötigt er zahlreiche Informationen über die Finanzierung, die Sie berechnen wollen. Damit Sie wissen, welchen Einfluss diese haben, erklären wir hier zunächst die wichtigsten Begriffe.

Das Darlehen

  • Das Wichtigste am Darlehen ist der Darlehensbetrag, den Sie sich von Ihrer Bank leihen. Je höher dieser ausfällt, desto länger dauert die Rückzahlung oder je höher fällt die Darlehensrate aus und desto mehr Zinsen zahlen Sie an das Kreditinstitut. Die Bank kann Ihnen den Darlehensbetrag entweder auf einmal auszahlen oder zur Abrufung in Teilbeträgen zur Verfügung stellen. In letzterem Fall wird nach einigen Monaten eine Bereitstellungsgebühr auf die noch nicht abgerufene Summe erhoben, welche das Darlehen verteuert.
  • Sobald Sie den Darlehensbetrag erhalten, haben Sie der Bank gegenüber eine Restschuld, die der Höhe des noch nicht zurückgezahlten Kreditanteils entspricht.
  • Die Zeit bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens ist die Darlehenslaufzeit oder auch Tilgungsdauer. Je länger diese andauert, desto teurer wird das Darlehen insgesamt, denn während der Laufzeit fallen stetig Zinsen an.
  • Die Rückzahlung der Restschuld erfolgt in Raten. Jede Rate besteht aus einem Tilgungsanteil zur Rückführung der Darlehensschuld und dem Zinsanteil, den Sie auf die Restschuld zahlen. Raten werden meist monatlich überwiesen, es sind aber auch vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungen möglich.

Die wichtigsten Darlehensarten

  • Bei den meisten Darlehen handelt es sich um sogenannte Annuitätendarlehen, in denen Sie die Restschuld mit den regelmäßig gezahlten und konstant bleibenden Raten Schritt für Schritt begleichen. Annuitätendarlehen werden meist mit einem langfristig vereinbarten festen Sollzinssatz angeboten. Demgegenüber stehen variable Darlehen, in denen der Sollzinssatz regelmäßig entsprechend der Entwicklung an den Finanzmärkten angepasst wird. Bei einem variablen Darlehen kann der Zinsrechner aufgrund der möglichen Änderungen an der Verzinsung nur eine grobe Orientierung bezüglich der Gesamtkosten bieten.
  • In einem Fälligkeitsdarlehen (auch endfälliges Darlehen) zahlen Sie während der gesamten Laufzeit lediglich die anfallenden Zinsen an die Bank. Erst am Ende der Darlehenslaufzeit wird die Restschuld (Darlehenssumme) in einer einzigen Rate beglichen. Weil die Zinsen stets auf die noch offene Kreditsumme erhoben werden, sind Fälligkeitsdarlehen teurer als Tilgungsdarlehen.

Wichtiges zur Tilgung

  • Die Tilgung ist der Oberbegriff für den Vorgang der Rückzahlung eines Darlehens. Mit jeder Tilgungsrate verringern Sie die Restschuld Ihres Darlehens. In einem Annuitätendarlehen ist der anfängliche Tilgungsanteil innerhalb der Kreditrate niedrig, jedoch steigt der Tilgungsanteil mit jeder gezahlten Darlehensrate, da der Zinsanteil auf die verbliebene Restschuld sinkt. In einem Tilgungsdarlehen, in dem die Tilgungsrate fest vereinbart wird, sinkt hingegen die Darlehensrate durch die sinkenden Zinsen von Rate zu Rate. In einem endfälligen Darlehen (Fälligkeitsdarlehen) erfolgt die Tilgung des gesamten Darlehensbetrages erst am Ende der Darlehenslaufzeit.
  • Im Darlehensvertrag können Sie mit dem Kreditgeber ein Recht auf Sondertilgungen vereinbaren. Damit sind Zahlungen gemeint, die Sie zusätzlich zu den normalen Darlehensraten leisten, um die Tilgung der Restschuld zu beschleunigen. Anzahl und Höhe der Sondertilgungen können begrenzt sein. Für außerplanmäßige Sondertilgungen fallen Vorfälligkeitsentschädigungen an, die an den Kreditgeber als Schadensersatz für entgangene Zinsen zu zahlen sind.

Ist es sinnvoll, Sondertilgungen im Zinsrechner anzugeben?

Mit einer Sondertilgung zahlen Sie neben den vereinbarten Kreditraten zusätzliches Geld an die Bank zurück, um das Darlehen schneller zu begleichen. Ob Sie eine Sondertilgung leisten, entscheiden Sie jeweils nach Ihren aktuellen finanziellen Möglichkeiten. Wenn Sie mit dem Zinsrechner Ihr Darlehen im Voraus berechnen wollen, sollten Sie Sondertilgungen nur in einer Höhe eintragen, die Sie in Zukunft auch wirklich leisten können, da sonst das Ergebnis verzerrt wird. Sie können auch Berechnungen mit und ohne Sondertilgungen vergleichen.

Die Zinsen

  • Zinsen werden als Teil der monatlichen Rate auf die noch offene Restschuld bezahlt. Weil die Restschuld sich mit fortschreitender Rückzahlung verringert, sinkt auch der Zinsanteil an der Rate, was entweder zu einem steigenden Tilgungsanteil oder zu einer kleineren monatlichen Zahlung führt.
  • In den meisten Immobilienfinanzierungen wird eine langfristige Sollzinsbindung (Zinsbindungsfrist) vereinbart, in welcher die Höhe des Sollzinssatzes festgeschrieben wird. Die Sollzinsbindung verschafft Ihnen bis zu 20 Jahre Zinssicherheit gegen steigende Zinsen. Am Ende der Zinsbindungsfrist ist meist noch eine Restschuld vorhanden, für die Sie eine Anschlussfinanzierung aufnehmen oder das Darlehen umschulden können.
  • Der Effektivzins setzt sich aus dem Sollzins und anderen Kosten für das Darlehen zusammen, wie zum Beispiel Gebühren oder Beiträge für zum Darlehen gehörende Versicherungen. Der Effektivzins zeigt Ihnen den Gesamtpreis für Ihr Darlehen an. In jedem Kreditangebot und in jedem Kreditvertrag muss der effektive Jahreszins p. a. (pro Jahr) ausgewiesen sein, denn er macht den Vergleich von Kreditangeboten verschiedener Kreditanbieter erst möglich.

Mit Wunschrate und Wunschlaufzeit das passende Darlehen finden

  • Wenn Sie bereits im Voraus genau wissen möchten, wie viel Geld Sie Monat für Monat zurückzahlen müssen, können Sie mit dem Zinsrechner für Ihr Darlehen eine Wunschrate festlegen. Anhand der Darlehenssumme, der Höhe Ihrer Wunschrate und dem Zinssatz berechnet der Zinsrechner, wie lange die Darlehenslaufzeit sein wird. Beachten Sie, dass bei einer niedrigen Wunschrate die Rückzahlung länger dauert und somit insgesamt mehr Zinsen anfallen.
  • Möchten Sie lieber Ihr Darlehen innerhalb der von Ihnen gewünschten Zinsbindungsfrist (5 bis 20 Jahre) tilgen, berechnet Ihnen der Darlehen-Zinsrechner die Höhe der dafür erforderlichen Darlehensrate.

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Was können Sie mit dem Zinsrechner berechnen?

Sie lernen mit dem Zinsrechner Ihr Darlehen ganz genau kennen und erhalten viele wichtige Informationen. So finden Sie etwa heraus, wie viele Zinsen insgesamt auf Ihr gewünschtes Darlehen anfallen werden. Dafür wird Monat für Monat die Höhe des Zins- und Tilgungsanteils der konstant bleibenden Darlehensrate berechnet und die verbliebene Restschuld ermittelt. Anhand dieser werden wiederum im folgenden Monat Zins- und Tilgungsbetrag ermittelt usw. 

Folgendes Beispiel veranschaulicht die Verschiebungen des Zins- und Tilgungsanteils. Mit jeder Tilgung fällt der Zinsanteil der Darlehensrate kleiner aus (weil die Restschuld sinkt) und der Tilgungsanteil steigt. Die monatliche Darlehensrate bleibt dabei konstant:

Monatoffene RestschuldRateZinsanteil*Tilgungsanteil
1300.000,00 €1.500,00 €375,00 €1.125,00 €
2298.875,00 €1.500,00 €373,59 €1.126,41 €
3297.748,59 €1.500,00 €372,19 €1.127,81 €

*Bei einem anfänglichen Tilgungssatz (Monat 1) in Höhe von 4,5 % und einem anfänglichen effektiven Jahreszins in Höhe von 1,5 %.

Auf diese Weise berechnet der Zinsrechner auch, wie lange die komplette Rückzahlung des Darlehens einschließlich aller anfallenden Zinsen dauern wird. Dafür wird die Rechnung einfach solange fortgesetzt, bis die offene Restschuld auf null fällt. Auch welche Restschuld am Ende der zu vereinbarenden Zinsbindungsfrist noch verbleiben wird, zeigt der Zinsrechner für Ihr Darlehen an. So können Sie frühzeitig erkennen, in welcher Höhe Sie eine Anschlussfinanzierung benötigen.

Der Zinsrechner weist Ihnen auch die Höhe des Effektivzinses aus. Mit diesem können Sie Darlehensangebote verschiedener Kreditgeber vergleichen.

Ein Tilgungsplan gibt Ihnen Auskunft über die Höhe und Zusammensetzung der monatlichen Raten nach Zins und Tilgung und zeigt nach jeder Rate die verbleibende Restschuld an.

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