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Sie wollen unabhängig von Energiekonzernen Strom nutzen und gleichzeitig umweltbewusst handeln? Dann ist eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) zur Produktion von Ökostrom für den Eigenbedarf genau das Richtige für Sie. Für die Installation einer PV-Anlage gibt es verschiedene Förderungen der KfW-Bank. Wie Sie einen KfW-Kredit für Photovoltaik erhalten, lesen Sie bei heim-und-immobilie.de.

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Photovoltaik: Strom aus Sonnenlicht

In Photovoltaik-Anlagen wird Strom aus Sonnenlicht produziert, das auf die Solarzellen trifft und in ihrem Inneren den photoelektrischen Effekt auslöst. Dieser lässt einen Gleichstrom fließen, welcher vom Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird.

Den so produzierten Solarstrom können Sie anschließend selbst verbrauchen. Den Eigenverbrauch steigern Sie, indem Sie Strom, der nicht direkt verwertet wird, mithilfe eines Batteriespeichers zwischenspeichern und nach Sonnenuntergang nutzen, wenn die Solarzellen keine Sonnenenergie mehr direkt aufnehmen. Alternativ lässt sich mit überschüssigem Strom auch der Wärmespeicher der Heizung aufladen, indem z. B. ein elektrischer Heizstab betrieben wird. Wenn dann immer noch Strom übrig bleibt, können Sie diesen für einige Cent je Kilowattstunde ins Stromnetz einspeisen und so andere mit umweltfreundlichem Solarstrom versorgen.

Worauf Sie bei einer Photovoltaik-Anlage achten sollten

Solaranlagen können auf fast allen Dächern errichtet werden. Ideal ist eine Ost-West-Ausrichtung, denn dann wird am Vor- und Nachmittag – zu den Zeiten der Verbrauchsspitzen – besonders viel Strom produziert. Eine nach Süden ausgerichtete PV-Anlage liefert hingegen vor allem am Mittag hohe Stromausbeuten, hier empfiehlt sich also ein großer Stromspeicher.

Der Neigungswinkel des Daches sollte zwischen 30 und 45 Grad betragen, damit das Sonnenlicht besonders effektiv eingefangen wird. Zudem sollte die Dachfläche möglichst den ganzen Tag über unverschattet sein. Was die Größe betrifft: Eine PV-Anlage mit 30 bis 40 m2 Fläche liefert bereits genug Strom für eine vierköpfige Familie.

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KfW-Förderungen für Photovoltaik-Anlagen

Wenn Sie künftig über eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) die Sonnenenergie nutzen und Strom erzeugen wollen, dann können Sie den KfW-Kredit 270 im Rahmen des KfW-Programms „Erneuerbare Energien Standard“ nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Ihre PV-Anlage auf einem Dach, an einer Fassade oder auf einer Freifläche errichten. Gefördert wird die Planung, die Projektierung, der Erwerb, die Errichtung und die Erweiterung von PV-Anlagen, die die Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2021) erfüllen.

Wenn Sie energieeffizient bauen oder Ihre Immobilie entsprechend des Effizienzhaus-Standards sanieren wollen, dann bieten sich neben dem KfW-Kredit für eine Photovoltaikanlage noch folgende KfW-Förderungen an:

Förderprogramm Wer und was wird gefördert? In welcher Höhe?
Kredit 270:
Erneuerbare Energien – Standard
Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen;
Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
bis 50 Mio. €
Kredit 261:
Energieeffizient Sanieren
energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus;
Ersterwerb energetisch sanierten Wohnraums
bis 150.000 €
Kredit 262:
Energieeffizient Sanieren
Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung bis 60.000 €
Kredit 261:
Energieeffizient Bauen
Bau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses oder einer entsprechenden Eigentumswohnung bis 150.000 €
Zuschuss 433:
Brennstoffzelle
Einbau neuer stationärer Brennstoffzellen-Heizsysteme in Wohn- oder Nichtwohngebäude bis 34.300 €

Achtung: Einzelne Fördermaßnahmen können auslaufen oder durch neue ersetzt werden. Weitere Förderungen bieten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und seit 2021 die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) an. In der BEG werden schrittweise die Förderprogramme von KfW und BAFA zusammengefasst und neu strukturiert. Künftig wird die Vergabe der Fördermittel daher zentral über ein Formular gesteuert und von der BEG organisiert. Für Bauherren und Eigentümer ergeben sich dadurch Vorteile:

  • Der Prozess bei der Antragstellung wird vereinfacht
  • Die Förderbeträge werden erhöht
  • Die Bearbeitung der Anträge wird beschleunigt.

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Müssen für eine KfW-Förderung bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein?

Mit den KfW-Krediten 261 und 262 für energieeffizientes Sanieren können keine Photovoltaik-Anlagen gefördert werden; dafür ist der Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ vorgesehen. Die Kredite sind jedoch kombinierbar. Finanzieren Sie z. B. mit Kredit 270 Ihre Photovoltaik-Anlage, während Sie Kredit 261 oder 262 zur Verbesserung der Wärmedämmung nutzen. So wird die Finanzierung Ihres Sanierungsvorhabens noch günstiger.

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