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Um ein Zeichen in Sachen Klima- und Umweltfreundlichkeit zu setzen, hat die KfW ab 2020 ihre Förderungen für energieeffiziente Bauvorhaben und Anlagen auf Grundlage von erneuerbaren Energien stark ausgebaut. Auf Ihrem Weg ins neue Zuhause haben Sie Anspruch auf zahlreiche attraktive Kredite und Zuschüsse. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick.

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Mehr Fördermittel und bessere Konditionen für KfW-Effizienzhäuser

Bereits seit 1948 erhalten Bauherren und Käufer von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite und attraktive Zuschüsse für die Finanzierung der eigenen vier Wände. Damit die Klimaziele der deutschen Bundesregierung besser erreicht werden können, hat die KfW ab 2020 ihre Förderungen im Bereich „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ massiv aufgestockt. Vor allem KfW-Effizienzhäuser, die Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz und Heizungsanlagen spielen dabei eine wichtige Rolle. 

Ob Sie sich für Wohnzwecke ein Haus neu bauen, ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder ein Haus oder eine Wohnung sanieren – in vielen Fällen ist eine staatliche Förderung möglich. Insbesondere dann, wenn Sie beim Neubau, Kauf oder bei der Sanierung vornehmlich auf Energieeffizienz und auf Nachhaltigkeit achten und Ihre Immobilie den Effizienzhaus-Standard, noch besser den Effizienzhaus-Standard Erneuerbare Energien (EE) erreicht, dann winken hohe Förderungen vom Staat.

So können Sie zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse oder Investitionszuschüsse von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten.

Beispielsweise wurde die mögliche Kreditsumme des zinsgünstigen KfW-Kredit 261 für den Neubau eines Effizienzhauses oder die Komplettsanierung einer Bestandsimmobilie zum Effizienzhaus bzw. der Ersterwerb einer solchen Immobilie (Haus oder Eigentumswohnung)  auf 120.000 Euro erhöht. Sogar bis zu maximal 150.000 Euro Kreditsumme sind möglich, wenn  Sie mit dem Neubau die Effizienzhausklasse 40 Plus (EH40 Plus) oder die Erneuerbare Energien-Klasse (EE-Klasse) bzw. die Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klasse) erreichen. Bis zu 150.000 Euro zinsgünstiger KfW-Kredit sind ebenfalls möglich, wenn Sie mit einer Komplettsanierung Ihrer Bestandsimmobilie die Anforderungen an die Einstufung in die EE-Klasse erfüllen.

Je nach Effizienzhausstandard und Erreichen einer EE-Klasse oder NH-Klasse erhalten Sie von der KfW für den ausgegebenen KfW-Kredit einen Tilgungszuschuss. So reduzieren sich Ihr Rückzahlungsbetrag sowie die Laufzeit des Kredits und die damit verbundenen Zinszahlungen.

Ähnlich verhält es sich mit dem KfW-Kredit 262, den Sie für eine energetische Sanierung mit Einzelmaßnahmen erhalten. Die maximal mögliche Kreditsumme wurde auf 60.000 Euro erhöht, wenn die energetische Sanierung den Ansprüchen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) gerecht wird. Zu den Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung zählen beispielsweise die Dämmung der Fassaden, Geschoss- und Kellerdecken, der Austausch von Fenstern oder Außentüren,  die Erneuerung der Heizungstechnik, der Einbau digitaler Systeme zur energetischen Verbrauchsoptimierung.

Laufende Umstrukturierung der staatlichen Förderung

Seit Anfang 2021 findet eine umfangreiche Neustrukturierung der staatlichen Förderprogramme der KfW und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) statt. Die neu eingeführte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ersetzt dabei schrittweise die alten Programme. Die KfW-Bank und BAFA werden weiterhin Träger bleiben, die Bewilligung der Anträge steuert aber künftig zentral die BEG. Sie als Bauherr oder Eigentümer profitieren im Zuge dessen von einer vereinfachten Antragstellung, einer beschleunigten Vergabe der Fördermittel sowie erhöhten Fördersätzen. 

KfW-Kredite können Sie nicht direkt bei der KfW-Bank, sondern ausschließlich über Ihre die Bau- bzw. Immobilienfinanzierung ausgebende Bank oder über Ihre Hausbank beantragen.  KfW-Investitionszuschüsse der KfW-Bank beantragen Sie direkt auf dem KfW-Zuschussportal und Förderungen für Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung beantragen Sie auf dem Portal des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Ebenfalls neu: Zuschuss für den Energieeffizienz-Experten

Damit auf dem Weg zum Energieeffizienzhaus alles optimal läuft, sieht die KfW bei der Vergabe der entsprechenden Förderungen zwingend die Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten vor. Dieser plant das gesamte Bauvorhaben und sorgt auch zwischendurch für einen reibungslosen Ablauf. Das Beste: Die KfW übernimmt 50 % der für den Experten anfallenden Kosten, maximal 5.000 Euro. Im Rahmen einer energetischen Sanierung über Einzelmaßnahmen beträgt dieser Zuschuss maximal 2.500 Euro. Diesen Zuschuss beantragen Bauherren ganz einfach mit dem KfW-Kredit 461 oder 462.

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Heizungsanlagen – erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Seit 2020 wird die Förderung für die Sanierung von Heizungsanlagen im Rahmen der sogenannten Einzelmaßnahmen über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben.

Für den Neubau eines Effizienzhauses oder die Sanierung zum Effizienzhaus erhalten Sie für neu eingebaute Ölheizungen keine Förderung mehr (KfW-Kredit 261, 262). Gefördert werden Heizungsanlagen mit folgenden Technologien:

  • Solarthermie (ähnlich Photovoltaik auf Basis von Sonnenenergie)
  • Biomasse-Anlagen (Pellet und Holzvergaser)
  • Wärmepumpen
  • Solarthermieanlagen
  • Erneuerbare Energie-Hybridheizungen
  • Gas-Brennwertheizungen (kombiniert mit einer Heizung, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird).

    Häufige Fragen und Antworten kurz erklärt

    Ihren Anspruch auf Förderung durch die KfW machen Sie geltend, bevor Sie mit dem Bau beginnen bzw. den Kaufvertrag unterzeichnen. Wichtig: Die Antragstellung läuft nicht über die KfW direkt, sondern über eine „durchleitende Bank“, die Ihre Daten an die KfW weiterreicht – beispielsweise ein Institut wie die mehrfach ausgezeichnete Degussa Bank, deren Angebote auf heim-und-immobilie.de integriert sind.

    Ja, insofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie die Kredite und Zuschüsse beider Finanzierungspartner parallel beantragen.

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