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Gebäude mit dem KfW-Effizienzhaus-Standard 55 zeichnen sich durch ihren geringeren Energiebedarf aus. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Um Ihnen die Sanierung Ihrer Immobilie zum KfW-55-Haus zu erleichtern, gewährt die KfW attraktive Förderungen. Welche das sind und wie Sie diese beantragen, lesen Sie bei heim-und-immobilie.de.

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Energieeffizient und umweltfreundlich: das KfW-Effizienzhaus 55

Immobilien mit KfW-Effizienzhausstandard (etwa 55, 40 oder 40 plus) überzeugen durch ihren geringen Energiebedarf und die hervorragende Wärmedämmung. Verglichen mit einem Gebäude, das der Europäischen Energieeinsparverordnung (EnEV) entspricht (KfW-Effizienzhaus 100), benötigt ein KfW-Effizienzhaus 55 lediglich 55 % der Primärenergie und der Transmissionswärmeverlust liegt bei 70 % (die Dämmung ist also 30 % besser). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Sanierungsmaßnahmen für die Erlangung des KfW-Effizienzhaus-Standards 55 mit attraktiven Zuschüssen und Krediten. 

Übrigens: Seit dem 01.01.2021 fasst der Bund Maßnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz im Gebäudebereich unter dem Namen “Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)” zusammen. Ihre Förderung beantragen Sie aber nach wie vor bei der KfW und BAFA.

Diese Förderungen kommen infrage

Die Bundesregierung kam zu der Einschätzung, dass der Effizienzhausstandard 55 (EH 55) aufgrund der fortgeschrittenen Entwicklung am Baumarkt zum gesetzlichen Mindeststandard für Neubauten werden soll, sodass seit dem 24.01.2022 für Neubauten diesen Standards keine gesonderte staatliche Förderung mehr gewährt wird. Lediglich energetische Sanierungen von Bestandsimmobilien mit dem Ziel der Erreichung des Mindeststandards EH55 können über Kredite und Zuschüsse staatlich gefördert werden.

KfW 55 als Bestandsimmobilie 

Möchten Sie eine bereits bestehende Immobilie zum KfW-Effizienzhaus 55 umwandeln, können Sie auf folgende Förderungen zurückgreifen:

  • KfW-Kredit 261: Sanierung zum Effizienzhaus 55 (EH 55)
    • 120.000 Euro mögliche Kreditsumme; 150.000 Euro maximal mögliche Kreditsumme, wenn durch die Sanierung die Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse (EH 55 EE) erreicht wird
    • 40 Prozent Tilgungszuschuss vom aufgenommenen KfW-Kredit; 45 Prozent Tilgungszuschuss, wenn durch die Sanierung die Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse (EH 55 EE) erreicht wird;
    • 10.000 Euro maximale Kreditsumme für die energetische Fachplanung und Baubegleitung der Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit 50% Tilgungszuschuss (maximal 5.000 Euro)
  • KfW-Kredit 262: Sanierung mit Einzelmaßnahmen
    • 60.000 Euro maximal mögliche Kreditsumme
    • 50 Prozent maximal möglicher Tilgungszuschuss vom aufgenommenen KfW-Kredit, je nach durchgeführter Einzelmaßnahme
    • 5.000 Euro maximale Kreditsumme für die energetische Fachplanung und Baubegleitung der Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit 50% Tilgungszuschuss (maximal 2.500 Euro)
  • KfW-Zuschuss 461: Wohngebäudezuschuss für die energetische Komplettsanierung als Alternative zum KfW-Kredit 261, 262
    • 40 Prozent von maximal 120.000 Euro der förderfähigen Kosten (maximal 48.000 Euro); 45 Prozent von maximal 150.000 Euro der förderfähigen Kosten (maximal 67.500 Euro), wenn durch die Sanierung die Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse (EH 55 EE) erreicht wird
    • 10.000 Euro maximale Kreditsumme für die energetische Fachplanung und Baubegleitung der Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit 50% Tilgungszuschuss (maximal 5.000 Euro)

Anforderungen an KfW 55: Maßnahmen für mehr Energieeffizienz

Möchten Sie einen KfW-Effizienzhaus-Standard erreichen, spielen vor allem Heizung, Lüftung und Dämmung eine wichtige Rolle. Neben einer hochwertigen Wärmedämmung für die gesamte Gebäudehülle sind Anlagen auf Grundlage erneuerbarer Energien Pflicht. Denkbar ist beispielsweise der Einsatz einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung oder die Nutzung einer umweltfreundlichen Wärmepumpe.

So könnte Ihr KfW-Effizienzhaus 55 aussehen:

  • Außenwanddämmung: 18 cm
  • Dachdämmung: 24 cm
  • Kellerdämmung: 10 cm
  • Fenster mit Dreifachverglasung
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sie haben Fragen rund um die Bau-/Immobilienfinanzierung?

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Ihr Weg zum KfW-Effizienzhaus 55

Damit Sie schon bald ein umweltfreundliches KfW-Effizienzhaus 55 Ihr Eigen nennen können, gehen Sie wie folgt vor:

  • Schritt 1: Beauftragen Sie für Ihr Sanierungsvorhaben einen Energieeffizienz-Experten.
  • Schritt 2: Finden Sie einen Finanzierungspartner für eine günstige Immobilienfinanzierung. Dieser leitet Ihren Antrag auf KfW-Kredit an die KfW weiter. Direkt auf heim-und-immobilie.de können Sie günstige Immobilienfinanzierungen der mehrfach ausgezeichneten Degussa Bank berechnen.
  • Schritt 3: Sobald Sie den Kreditvertrag mit Ihrem Finanzierungspartner unterzeichnet haben, können Sie mit den Sanierungsarbeiten beginnen.
  • Schritt 4: Wurde das Sanierungsvorhaben erfolgreich durchgeführt, reichen Sie die Bestätigung beim Finanzierungspartner ein. Die KfW schreibt Ihnen dann den Tilgungszuschuss gut.

Häufige Fragen und Antworten kurz erklärt

Ja, grundsätzlich sind weitere Förderungen über die KfW oder das BAFA, jedoch immer in Abhängigkeit von der bereits erhaltenen Förderung, möglich. Gern geben Ihnen unsere Experten Auskunft.

Hilfreich ist die Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena). Diese ist online verfügbar.

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